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Der „Quietschie“ ET 425 568-3 / 435 568-1 / 435 068-2 / 425 068-4 (94 80 0425 568-3 D-DB / 94 80 0435 568-1 D-DB / 94 80 0435 068-2 D-DB / 94 80 0425 068-4 D-DB) der DB Regio fährt am

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Der „Quietschie“ ET 425 568-3 / 435 568-1 / 435 068-2 / 425 068-4 (94 80 0425 568-3 D-DB / 94 80 0435 568-1 D-DB / 94 80 0435 068-2 D-DB / 94 80 0425 068-4 D-DB) der DB Regio fährt am 15.07.2021 als Tfzf (Triebfahrzeugfahrt) bzw. Lz (Lokzug) durch Wissen (Sieg) in Richtung Köln. Aufgenommen vom Parkdeck des Bahnhofes Wissen (Sieg).

Der Elektrotriebzug wurde 2000 von ABB Daimler-Benz Transportation GmbH (ADtranz) in Hennigsdorf  unter den Fabriknummer 22973 bis 22976 gebaut.

Die Triebwagen der Baureihen 425 und 426 des Konsortiums Siemens Transportation Systems/Bombardier/DWA sind leichte Elektro-Gliedertriebzüge für S-Bahn- und Regionalverkehr. Sie sind nahezu baugleich mit der Baureihe 424, die im hannoverschen S-Bahnnetz eingesetzt wird. Mit der hochflurigen und äußerlich sehr ähnlichen reinen S-Bahn-Baureihe 423 gibt es dagegen nur wenige technische Gemeinsamkeiten.

Wie hier die BR 425 ist ein vierteiliger Triebzug, wobei die Mittelwagen als BR 435 eingereiht sind. Dagegen die BR 426 sind zweiteige Triebzüge.

Das Konzept:
Die Wagenkästen sind in selbsttragender Bauweise aus Aluminium-Strangpressprofilen geschweißt. Um die Außenhaut möglichst glatt und frei von konstruktionsbedingten Erhebungen zu halten, sind die Scheiben, der Rahmen und der Kasten untereinander bündig verklebt, dies verbessert die Aerodynamik und ermöglicht eine effiziente automatisierte Außenreinigung. Die Scheiben sind Thermofenster aus zweilagigem Verbundglas.

In Anlehnung an die S-Bahn-Züge der Baureihe 420 wurde die Länge der vierteiligen Einheit auf rund 70 Meter festgelegt. Anders als die Triebzüge der Baureihe 420 sollten diejenigen der Baureihe 425 in voller Länge begehbar und übersehbar sein, sie sind durch eine Glaspendeltüre unterteilt. Um die geforderten großen freien Durchgänge zwischen den Wagen zu realisieren, wurde das Fahrzeug als vierteiliger Gliedertriebzug mit Kurzkupplungen und Jakobs-Drehgestellen an den Wagenübergängen vorgesehen, was die Bewegungen und Abstände der Wagenkästen zueinander minimiert.
Dachpartie der Baureihe 425

Das Fahrzeug ist dabei in zwei Zughälften eingeteilt, die weitgehend ähnlich aufgebaut sind. Beim 424 und 425 ist jede von ihnen jeweils mit einem Zugsteuergerät, einem Transformator zu 1,2 MVA, einem Antriebsstromrichter, einer Bordnetzversorgung, einer Druckluft-Bremsausrüstung mit einem Bremssteuergerät sowie einer Funkanlage (früher Mesa 2002, jetzt MTRS) versehen. Der 426 hat hingegen nur einen Transformator und einen Antriebsstromrichter. Dabei werden die schon ausgelieferten Fahrzeuge nach einer Lösung der DB AG mit einer MTRS-Anlage mit abgesetzten Bedienteil für den zweiten Führerstand ausgerüstet. Vom Hersteller werden wieder zwei Anlagen mit je einem Bedienteil eingebaut.

Die restlichen Installationen verteilen sich:
•	Wagen 1 (425 001 ff) enthält das behindertengerechte Vakuum-WC und die Indusi LZB oder I60R
•	Wagen 2 (435 001 ff) enthält den Stromabnehmer und die Hauptschalter
•	Wagen 3 (435 501 ff) enthält den Luftpresser
•	Wagen 4 (425 501 ff) enthält das Thermofach für den Lokführer und den Rechner des Fahrgastinformationssystems

In Wagen 1 ist im Anschluss an den Führerstand ein 1.-Klasse-Abteil mit 12 Plätzen ausgewiesen. Es unterscheidet sich durch den größeren Sitzreihenabstand und eine andere Polsterfarbe von der 2. Klasse, Sitzteilung 2+2 entspricht der 2. Klasse. 

Die Antriebsstromrichter realisieren Drehstromantrieb mit Bremsstromrückspeisung über vier Fahrmotoren in den Enddrehgestellen und den äußeren beiden Jakobs-Drehgestellen. Der Antrieb erfolgt über eine Bogenzahnkupplung. Das mittlere Laufdrehgestell ist weder angetrieben noch gebremst.

Um die von den meisten Einsatzorten geforderten Flügelkonzepte mit dem Fahrgastaufkommen angepassten Zuglängen zu realisieren, wurden automatische Scharfenberg-Kupplungen eingebaut. Die Baureihen 424 bis 426 sind untereinander frei kuppelbar. Auch 420er und 423er lassen sich ankuppeln, allerdings mechanisch und nicht elektrisch, was den Nutzen auf das Abschleppen liegengebliebener Fahrzeuge beschränkt.

Der Triebwagen hat eine Fußbodenhöhe von 798 Millimetern (bzw. 780 Millimetern), ähnlich den reinen S-Bahn-Wagen der Baureihe 424. Im Gegensatz zu letzteren kann dieser Zug allerdings an unterschiedlichen Bahnsteighöhen eingesetzt werden und ist daher mit vier Rollstuhlhubliften ausgestattet. Acht elektrische zweiflügelige Schwenkschiebetüren pro Seite erlauben schnellen Fahrgastwechsel. Um das technikbasierte Abfertigungsverfahren (TAV) zur Selbstabfertigung von Zügen durch den Triebfahrzeugführer zu ermöglichen, sind sie mit Lichtgittern und Einklemmschutz sowie Fahrgastsprechstellen versehen.

Zugzielanzeigen an den Fronten und den Seiten, ein Fahrgastinformationssystem (FIS) mit Anzeige von Linie, Endstation und nächstem Halt sowie eine automatische Ansage von nächstem Halt und Umsteigemöglichkeiten sorgen für Informationen. Die automatische Ansage erfolgte ursprünglich wie bei der Baureihe 423 wenige Meter nach der Abfahrt, wurde aber inzwischen auf eine per Wegmessung über einen Radsatz (424/425.0/426) bzw. per GPS (425.2 bis 425.5) gestützte Ansage kurz vor Erreichen des nächsten Halts umgerüstet.

TECHNISCHE DATEN:
Achsformel: Bo'(Bo)(2)(Bo)Bo' (in Klammern Jakobs-Drehgestellen)
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Länge über Scharfenbergkupplung: 67.500 mm (17,87m + 15,11m + 15,11m + 17,87m)
Achsabstand im End-Drehgestell: 	2.200 mm 
Achsabstand im Jakobs-Drehgestell: 2.700 mm
Treib- und Laufraddurchmesser: 850 mm (neu) / 780 mm (abgenutzt)
Leergewicht: 114,0 t
Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h (1. u. 3. Serie mit LZB 160 km/h)
Leistung: 8 x 293,75 = 2.350 kW
Bremskraft: 140 kN
Beschleunigung: 1,0 m/s²
Bremsverzögerung: 0,9 m/s²
Motorentyp: Drehstrom-Asynchron  vom Typ 	1TB1724 0GA02
Anzahl der Fahrmotoren: 4 × 2
Kupplungstyp: 	Scharfenbergkupplung Typ 10
Sitzplätze: 206 (davon 12 in der 1. Klasse)
Stehplätze: 228
Fußbodenhöhe: 780 mm (798 mm bei 1. Bauserie)

Der „Quietschie“ ET 425 568-3 / 435 568-1 / 435 068-2 / 425 068-4 (94 80 0425 568-3 D-DB / 94 80 0435 568-1 D-DB / 94 80 0435 068-2 D-DB / 94 80 0425 068-4 D-DB) der DB Regio fährt am 15.07.2021 als Tfzf (Triebfahrzeugfahrt) bzw. Lz (Lokzug) durch Wissen (Sieg) in Richtung Köln. Aufgenommen vom Parkdeck des Bahnhofes Wissen (Sieg).

Der Elektrotriebzug wurde 2000 von ABB Daimler-Benz Transportation GmbH (ADtranz) in Hennigsdorf unter den Fabriknummer 22973 bis 22976 gebaut.

Die Triebwagen der Baureihen 425 und 426 des Konsortiums Siemens Transportation Systems/Bombardier/DWA sind leichte Elektro-Gliedertriebzüge für S-Bahn- und Regionalverkehr. Sie sind nahezu baugleich mit der Baureihe 424, die im hannoverschen S-Bahnnetz eingesetzt wird. Mit der hochflurigen und äußerlich sehr ähnlichen reinen S-Bahn-Baureihe 423 gibt es dagegen nur wenige technische Gemeinsamkeiten.

Wie hier die BR 425 ist ein vierteiliger Triebzug, wobei die Mittelwagen als BR 435 eingereiht sind. Dagegen die BR 426 sind zweiteige Triebzüge.

Das Konzept:
Die Wagenkästen sind in selbsttragender Bauweise aus Aluminium-Strangpressprofilen geschweißt. Um die Außenhaut möglichst glatt und frei von konstruktionsbedingten Erhebungen zu halten, sind die Scheiben, der Rahmen und der Kasten untereinander bündig verklebt, dies verbessert die Aerodynamik und ermöglicht eine effiziente automatisierte Außenreinigung. Die Scheiben sind Thermofenster aus zweilagigem Verbundglas.

In Anlehnung an die S-Bahn-Züge der Baureihe 420 wurde die Länge der vierteiligen Einheit auf rund 70 Meter festgelegt. Anders als die Triebzüge der Baureihe 420 sollten diejenigen der Baureihe 425 in voller Länge begehbar und übersehbar sein, sie sind durch eine Glaspendeltüre unterteilt. Um die geforderten großen freien Durchgänge zwischen den Wagen zu realisieren, wurde das Fahrzeug als vierteiliger Gliedertriebzug mit Kurzkupplungen und Jakobs-Drehgestellen an den Wagenübergängen vorgesehen, was die Bewegungen und Abstände der Wagenkästen zueinander minimiert.
Dachpartie der Baureihe 425

Das Fahrzeug ist dabei in zwei Zughälften eingeteilt, die weitgehend ähnlich aufgebaut sind. Beim 424 und 425 ist jede von ihnen jeweils mit einem Zugsteuergerät, einem Transformator zu 1,2 MVA, einem Antriebsstromrichter, einer Bordnetzversorgung, einer Druckluft-Bremsausrüstung mit einem Bremssteuergerät sowie einer Funkanlage (früher Mesa 2002, jetzt MTRS) versehen. Der 426 hat hingegen nur einen Transformator und einen Antriebsstromrichter. Dabei werden die schon ausgelieferten Fahrzeuge nach einer Lösung der DB AG mit einer MTRS-Anlage mit abgesetzten Bedienteil für den zweiten Führerstand ausgerüstet. Vom Hersteller werden wieder zwei Anlagen mit je einem Bedienteil eingebaut.

Die restlichen Installationen verteilen sich:
• Wagen 1 (425 001 ff) enthält das behindertengerechte Vakuum-WC und die Indusi LZB oder I60R
• Wagen 2 (435 001 ff) enthält den Stromabnehmer und die Hauptschalter
• Wagen 3 (435 501 ff) enthält den Luftpresser
• Wagen 4 (425 501 ff) enthält das Thermofach für den Lokführer und den Rechner des Fahrgastinformationssystems

In Wagen 1 ist im Anschluss an den Führerstand ein 1.-Klasse-Abteil mit 12 Plätzen ausgewiesen. Es unterscheidet sich durch den größeren Sitzreihenabstand und eine andere Polsterfarbe von der 2. Klasse, Sitzteilung 2+2 entspricht der 2. Klasse.

Die Antriebsstromrichter realisieren Drehstromantrieb mit Bremsstromrückspeisung über vier Fahrmotoren in den Enddrehgestellen und den äußeren beiden Jakobs-Drehgestellen. Der Antrieb erfolgt über eine Bogenzahnkupplung. Das mittlere Laufdrehgestell ist weder angetrieben noch gebremst.

Um die von den meisten Einsatzorten geforderten Flügelkonzepte mit dem Fahrgastaufkommen angepassten Zuglängen zu realisieren, wurden automatische Scharfenberg-Kupplungen eingebaut. Die Baureihen 424 bis 426 sind untereinander frei kuppelbar. Auch 420er und 423er lassen sich ankuppeln, allerdings mechanisch und nicht elektrisch, was den Nutzen auf das Abschleppen liegengebliebener Fahrzeuge beschränkt.

Der Triebwagen hat eine Fußbodenhöhe von 798 Millimetern (bzw. 780 Millimetern), ähnlich den reinen S-Bahn-Wagen der Baureihe 424. Im Gegensatz zu letzteren kann dieser Zug allerdings an unterschiedlichen Bahnsteighöhen eingesetzt werden und ist daher mit vier Rollstuhlhubliften ausgestattet. Acht elektrische zweiflügelige Schwenkschiebetüren pro Seite erlauben schnellen Fahrgastwechsel. Um das technikbasierte Abfertigungsverfahren (TAV) zur Selbstabfertigung von Zügen durch den Triebfahrzeugführer zu ermöglichen, sind sie mit Lichtgittern und Einklemmschutz sowie Fahrgastsprechstellen versehen.

Zugzielanzeigen an den Fronten und den Seiten, ein Fahrgastinformationssystem (FIS) mit Anzeige von Linie, Endstation und nächstem Halt sowie eine automatische Ansage von nächstem Halt und Umsteigemöglichkeiten sorgen für Informationen. Die automatische Ansage erfolgte ursprünglich wie bei der Baureihe 423 wenige Meter nach der Abfahrt, wurde aber inzwischen auf eine per Wegmessung über einen Radsatz (424/425.0/426) bzw. per GPS (425.2 bis 425.5) gestützte Ansage kurz vor Erreichen des nächsten Halts umgerüstet.

TECHNISCHE DATEN:
Achsformel: Bo'(Bo)(2)(Bo)Bo' (in Klammern Jakobs-Drehgestellen)
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Länge über Scharfenbergkupplung: 67.500 mm (17,87m + 15,11m + 15,11m + 17,87m)
Achsabstand im End-Drehgestell: 2.200 mm
Achsabstand im Jakobs-Drehgestell: 2.700 mm
Treib- und Laufraddurchmesser: 850 mm (neu) / 780 mm (abgenutzt)
Leergewicht: 114,0 t
Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h (1. u. 3. Serie mit LZB 160 km/h)
Leistung: 8 x 293,75 = 2.350 kW
Bremskraft: 140 kN
Beschleunigung: 1,0 m/s²
Bremsverzögerung: 0,9 m/s²
Motorentyp: Drehstrom-Asynchron vom Typ 1TB1724 0GA02
Anzahl der Fahrmotoren: 4 × 2
Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung Typ 10
Sitzplätze: 206 (davon 12 in der 1. Klasse)
Stehplätze: 228
Fußbodenhöhe: 780 mm (798 mm bei 1. Bauserie)

Armin Schwarz 17.07.2021, 877 Aufrufe, 0 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Belichtungsdauer: 1/500, Blende: 10/1, ISO640, Brennweite: 75/1

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Auf der Siegstrecke nicht alltäglich, der ICE 2, Tz 222 „Eberswalde“ fährt geführt von dem Triebkopf 402 022-8, als Leerzug vermutlich auf Überführungsfahrt, am 05 Juli 2026 durch Scheuerfeld/Sieg in Richtung Siegen. 

Die ICE 2, die zweite Generation von Hochgeschwindigkeitszügen in Deutschland wurde 1996 in Betrieb genommen. Im Gegensatz zum ICE 1 ist der ICE 2 auf sechs Mittelwagen, einen Steuerwagen und einen Triebkopf begrenzt.

Ein Zug besteht aus:
• Triebkopf der BR 402
• 1. Klasse-Wagen Apmz der BR 805.3 als Wagen 27 oder 37
• 1. Klasse-Wagen Apmz der BR 805.0 als Wagen 26 oder 36
• Bordrestaurant WRmbsz der BR 807.0 als Wagen 25 oder 35
• 2. Klasse-Servicewagen Bpmbz der BR 806.0 als Wagen 24 / 34
• 2.Klasse-Wagen Bpmz der BR 806.3 als Wagen 23 oder 33 
• 2.Klasse-Wagen Bpmz der BR 806.6 als Wagen 22 oder 32
• 2. Klasse-Steuerwagen Bpmzf der BR 808.0 als Wagen 21 / 31
Dieses Zugkonzept erlaubt die Kupplung zweier Züge zu einem Doppelzug.

Beim ICE 2 wurde das Konzept der Doppeltraktion verfolgt:
Dies ermöglicht einen flexiblen Einsatz - als Doppeltraktion auf nachfragestarken Verbindungen und mit halber Platzkapazität auf Strecken mit weniger Fahrgastaufkommen. Das Einsatzkonzept des ICE 2 berücksichtigt daneben ein  Flügeln  beider Zugteile zu verschiedenen Reisezielen und damit mehr umsteigefreie Direktverbindungen. So legen beispielsweise zwei ICE 2 die Strecke von Berlin bis Hamm/Westf. als Doppelzug zurück und teilen sich dort in zwei getrennte Zugfahrten in Richtung Essen/Düsseldorf beziehungsweise Hagen/Wuppertal.

Charakteristisch für den ICE 2 sind die Bugklappen an Triebkopf und Steuerwagen. Sie verbergen die Kupplung, um den Luftwiderstand beim Hochgeschwindigkeitsbetrieb mit bis zu 280 Stundenkilometer zu minimieren. Alle ICE 2-Züge erhielten ab 2011 eine umfassende Modernisierung, im Zuge derer unter anderem das Fahrgastinformationssystem auf insgesamt sechs Monitore pro Wagen erweitert und Haltegriffe an den neuen Sitzen angebracht wurden.

TECHNISCHE DATEN:
Betriebsaufnahme: 1996
Anzahl der Züge: 44
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) 
Achsformel (Triebkopf): Bo’Bo’ 
Länge über Kupplung (Triebkopf): 20.560 mm (Triebkopf)
Zuglänge: 205,36 Meter (Triebkopf, 6 Mittelwagen und Steuerwagen)
Achsabstand im Drehgestell: 3.000 mm (Triebkopf) / 2.500 mm (Wagen)
Leergewicht: 77,5 t (Triebkopf) und 412 t (7-Wagen einschl. Steuerwagen)
Höchstgeschwindigkeit: 280 km/h
Dauerleistung: 4.800 kW
Anfahrzugkraft: 200 kN
Laufraddurchmesser: 920 mm (neu) / 860 mm (abgenutzt)
Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz
Anzahl der Fahrmotoren: 4
Antrieb: Kardangelenk
Bremse: KE R+E
Zugbeeinflussung: Sifa, LZB 80/16 mit PZB 90
Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung
Sitzplätze: 368 (vor Redesign) / 381 (nach Redesign), davon 106 in der 1. Klasse und 275 in der 2. Klasse
Fußbodenhöhe: 1.226 mm über SO
Auf der Siegstrecke nicht alltäglich, der ICE 2, Tz 222 „Eberswalde“ fährt geführt von dem Triebkopf 402 022-8, als Leerzug vermutlich auf Überführungsfahrt, am 05 Juli 2026 durch Scheuerfeld/Sieg in Richtung Siegen. Die ICE 2, die zweite Generation von Hochgeschwindigkeitszügen in Deutschland wurde 1996 in Betrieb genommen. Im Gegensatz zum ICE 1 ist der ICE 2 auf sechs Mittelwagen, einen Steuerwagen und einen Triebkopf begrenzt. Ein Zug besteht aus: • Triebkopf der BR 402 • 1. Klasse-Wagen Apmz der BR 805.3 als Wagen 27 oder 37 • 1. Klasse-Wagen Apmz der BR 805.0 als Wagen 26 oder 36 • Bordrestaurant WRmbsz der BR 807.0 als Wagen 25 oder 35 • 2. Klasse-Servicewagen Bpmbz der BR 806.0 als Wagen 24 / 34 • 2.Klasse-Wagen Bpmz der BR 806.3 als Wagen 23 oder 33 • 2.Klasse-Wagen Bpmz der BR 806.6 als Wagen 22 oder 32 • 2. Klasse-Steuerwagen Bpmzf der BR 808.0 als Wagen 21 / 31 Dieses Zugkonzept erlaubt die Kupplung zweier Züge zu einem Doppelzug. Beim ICE 2 wurde das Konzept der Doppeltraktion verfolgt: Dies ermöglicht einen flexiblen Einsatz - als Doppeltraktion auf nachfragestarken Verbindungen und mit halber Platzkapazität auf Strecken mit weniger Fahrgastaufkommen. Das Einsatzkonzept des ICE 2 berücksichtigt daneben ein "Flügeln" beider Zugteile zu verschiedenen Reisezielen und damit mehr umsteigefreie Direktverbindungen. So legen beispielsweise zwei ICE 2 die Strecke von Berlin bis Hamm/Westf. als Doppelzug zurück und teilen sich dort in zwei getrennte Zugfahrten in Richtung Essen/Düsseldorf beziehungsweise Hagen/Wuppertal. Charakteristisch für den ICE 2 sind die Bugklappen an Triebkopf und Steuerwagen. Sie verbergen die Kupplung, um den Luftwiderstand beim Hochgeschwindigkeitsbetrieb mit bis zu 280 Stundenkilometer zu minimieren. Alle ICE 2-Züge erhielten ab 2011 eine umfassende Modernisierung, im Zuge derer unter anderem das Fahrgastinformationssystem auf insgesamt sechs Monitore pro Wagen erweitert und Haltegriffe an den neuen Sitzen angebracht wurden. TECHNISCHE DATEN: Betriebsaufnahme: 1996 Anzahl der Züge: 44 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel (Triebkopf): Bo’Bo’ Länge über Kupplung (Triebkopf): 20.560 mm (Triebkopf) Zuglänge: 205,36 Meter (Triebkopf, 6 Mittelwagen und Steuerwagen) Achsabstand im Drehgestell: 3.000 mm (Triebkopf) / 2.500 mm (Wagen) Leergewicht: 77,5 t (Triebkopf) und 412 t (7-Wagen einschl. Steuerwagen) Höchstgeschwindigkeit: 280 km/h Dauerleistung: 4.800 kW Anfahrzugkraft: 200 kN Laufraddurchmesser: 920 mm (neu) / 860 mm (abgenutzt) Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz Anzahl der Fahrmotoren: 4 Antrieb: Kardangelenk Bremse: KE R+E Zugbeeinflussung: Sifa, LZB 80/16 mit PZB 90 Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung Sitzplätze: 368 (vor Redesign) / 381 (nach Redesign), davon 106 in der 1. Klasse und 275 in der 2. Klasse Fußbodenhöhe: 1.226 mm über SO
Armin Schwarz

Die 111 049-3 (91 80 6111 049-3 D-GfF) der GfF - Gesellschaft für Fahrzeugtechnik mbH (Crailsheim) fährt am 02 Juli 2026 mit einem Leerzug, bestehend aus zwei ex InterRegio-Wagen der 2. Klasse mit Mehrzweckabtei (Gattung Bimdz), durch den Bahnhof Kirchen/Sieg in Richtung Köln. Nochmals einen lieben Gruß an den freundlichen Lokführer zurück. 

Die Lok wurde 1975 von Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 31895 gebaut und an die Deutsche Bundesbahn geliefert. In der Lackierung gelb/weiß (wie hier) fuhr die Lok 1990 und 1991 als Lufthansa-Airport-Express die LHA-Verbindung Stuttgart–Frankfurt Flughafen. Ich finde diese Farbgestaltung steht der Lok sehr gut.
Die 111 049-3 (91 80 6111 049-3 D-GfF) der GfF - Gesellschaft für Fahrzeugtechnik mbH (Crailsheim) fährt am 02 Juli 2026 mit einem Leerzug, bestehend aus zwei ex InterRegio-Wagen der 2. Klasse mit Mehrzweckabtei (Gattung Bimdz), durch den Bahnhof Kirchen/Sieg in Richtung Köln. Nochmals einen lieben Gruß an den freundlichen Lokführer zurück. Die Lok wurde 1975 von Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 31895 gebaut und an die Deutsche Bundesbahn geliefert. In der Lackierung gelb/weiß (wie hier) fuhr die Lok 1990 und 1991 als Lufthansa-Airport-Express die LHA-Verbindung Stuttgart–Frankfurt Flughafen. Ich finde diese Farbgestaltung steht der Lok sehr gut.
Armin Schwarz

Die 111 049-3 (91 80 6111 049-3 D-GfF) der GfF - Gesellschaft für Fahrzeugtechnik mbH (Crailsheim) fährt am 02 Juli 2026 mit einem Leerzug, bestehend aus zwei ex InterRegio-Wagen der 2. Klasse mit Mehrzweckabtei (Gattung Bimdz), durch den Bahnhof Kirchen/Sieg in Richtung Köln. Nochmals einen lieben Gruß an den freundlichen Lokführer zurück. 

Die Lok wurde 1975 von Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 31895 gebaut und an die Deutsche Bundesbahn geliefert. In der Lackierung gelb/weiß (wie hier) fuhr die Lok 1990 und 1991 als Lufthansa-Airport-Express die LHA-Verbindung Stuttgart–Frankfurt Flughafen. Ich finde diese Farbgestaltung steht der Lok sehr gut.  

Technik und Geschichte:
Die DB Baureihe 111 war die Nachfolgerin der Schnellzuglok-Baureihe 110. Weil nach Ende der 110er-Produktion noch immer Bedarf an weiteren schnellfahrenden E-Loks bestand, wurde Anfang der 1970er Jahre von der damaligen Deutschen Bundesbahn entschieden, auf Basis bewährter Teile der Baureihe 110 die Nachfolgereihe 111 zu entwickeln. Besonderes Augenmerk legte man dabei auf die Verbesserung der Laufruhe bei hohen Geschwindigkeiten durch neue Drehgestelle und verbesserte Arbeitsbedingungen für den Lokführer. Hierzu wurde vom Bundesbahn-Zentralamt in München und dem Hersteller Krauss-Maffei der DB-Einheitsführerstand entwickelt, der nach neuesten ergonomischen Erkenntnissen gestaltet wurde und bis heute bei den meisten Neubau-Lokomotiven und Steuerwagen zum Einsatz kommt.

Die Konstruktion der Baureihe 111 lehnte sich im wesentlich an die der Baureihe 110 an, wurde jedoch in Teilen entscheidend verbessert bzw. erweitert. Im mechanischen Teil ist dabei insbesondere auf die neuartigen Drehgestelle zu verweisen, die Radsätze werden hierin über Lemniskatenlenker geführt. Für die Abstützung des Lokkastens kommen Flexicoilfedern zum Einsatz. Im elektrischen Teil der Baureihe 111 wurden die Fahrmotoren WB 372 der Baureihen 110 und 140 und deren Transformator weiterverwendet. Nachdem die Antriebskräfte ursprünglich über einen Gummiring-Kardanantrieb ähnlich dem der Baureihe 103 übertragen werden sollten, blieb man nach Versuchen mit der dazu umgebauten 110 466 beim bewährten Gummiringfederantrieb der Baureihe 110, da der Antrieb der Baureihe 103 erst jenseits von 160 km/h wesentliche Vorteile hatte. Auf dem Dach waren die neuen Einholm-Stromabnehmer Bauart SBS 65 vorgesehen, welche jedoch bei den Maschinen der ersten bis dritten Serie (111 001–146) nur zum Teil verwendet wurden und kurz darauf wieder abgebaut und gegen Scherenstromabnehmer der Bauart DBS 54 ausgetauscht wurden, da die Einholmstromabnehmer für die Baureihe 103 benötigt wurden. Deshalb fahren Loks der ersten Serien teilweise bis heute mit Scheren-Stromabnehmern DBS 54a. Ab 111 147 wurde dann ausnahmslos der SBS 65 verwendet, ab der fünften Bauserie (ab 111 179) dessen Weiterentwicklung SBS 81. 

Die Platzierung des Trafos aufrecht in der Mitte des Maschinenraums wurde beibehalten, die Aufteilung des Maschinenraums jedoch so modifiziert, dass es vor und hinter dem Transformator nur einen mittigen Maschinenraumgang gibt. Die Schaltung der Fahrmotoren erfolgt in bewährter Manier hochspannungsseitig mittels elektromotorisch betriebenen Schaltwerks in 28 Fahrstufen über Thyristor-Lastschalter. Die Motoren können als elektrische Bremse genutzt werden, sie arbeiten dann jeder auf einen eigenen Bremswiderstand. Bremsleistung und Bremskraft konnten im Vergleich zur Baureihe 110 gesteigert werden. Die entstehende Wärme wird über Dachlüfter abgeführt, welche nun vom Bremsstrom angetrieben werden. Geregelt wird die Bremse über einen Hallgenerator, wie er bereits bei der letzten 110er-Serie zum Einsatz kam. Neben der elektrischen Bremse sind auch eine mehrlösige Druckluftbremse, eine pneumatische, direkt wirkende Zusatzbremse sowie je Drehgestell eine Spindelhandbremse vorhanden. Bei Betriebsbremsungen werden über das Führerbremsventil die indirekte und über den gekuppelt mitgeführten Bremssteller die elektrische Bremse angesteuert, mit deren Wirksamkeit die indirekte Druckluftbremse der Lok deaktiviert wird. Lediglich bei Schnellbremsungen wirken sowohl Druckluft- wie auch die elektrische Bremse. Fällt die Elektrische Bremse aus, steht sofort in vollem Umfang die indirekte Druckluftbremse zur Verfügung. Gegenwärtig wird bei den 111ern ein elektronischer Gleitschutz nachgerüstet, welcher sowohl auf die Druckluft- wie auch die Elektrische Bremse wirkt, nachdem die 111 in den Herbstmonaten stets zur Flachstellenbildung neigte.

Von den Loks der Baureihe 111 wurden zwischen 1974 bis 1984 insgesamt 227 Stück von verschiedenen Herstellern (AEG, BBC, Henschel, Krauss-Maffei, Krupp, Siemens) gebaut, ca. 60 Stück (Stand 2026) sind noch im Bestand der DB. 

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: Bo'Bo'
Länge über Puffer: 16.750 mm
Höhe: 4.489 mm
Breite: 3.130 mm
Drehzapfenabstand: 7.900 mm
Achsabstand im Drehgestell: 3.400 mm
Dienstgewicht:  83,0 t
Stundenleistung: 4×925 kW = 3.700 kW
Dauerleistung:  4×905 kW = 3.620 kW
Dienstgewicht: 83 t 
Anfahrzugkraft: 274 kN
Dauerleistung der elektrischen Bremse: 3.600 kW
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
Die 111 049-3 (91 80 6111 049-3 D-GfF) der GfF - Gesellschaft für Fahrzeugtechnik mbH (Crailsheim) fährt am 02 Juli 2026 mit einem Leerzug, bestehend aus zwei ex InterRegio-Wagen der 2. Klasse mit Mehrzweckabtei (Gattung Bimdz), durch den Bahnhof Kirchen/Sieg in Richtung Köln. Nochmals einen lieben Gruß an den freundlichen Lokführer zurück. Die Lok wurde 1975 von Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 31895 gebaut und an die Deutsche Bundesbahn geliefert. In der Lackierung gelb/weiß (wie hier) fuhr die Lok 1990 und 1991 als Lufthansa-Airport-Express die LHA-Verbindung Stuttgart–Frankfurt Flughafen. Ich finde diese Farbgestaltung steht der Lok sehr gut. Technik und Geschichte: Die DB Baureihe 111 war die Nachfolgerin der Schnellzuglok-Baureihe 110. Weil nach Ende der 110er-Produktion noch immer Bedarf an weiteren schnellfahrenden E-Loks bestand, wurde Anfang der 1970er Jahre von der damaligen Deutschen Bundesbahn entschieden, auf Basis bewährter Teile der Baureihe 110 die Nachfolgereihe 111 zu entwickeln. Besonderes Augenmerk legte man dabei auf die Verbesserung der Laufruhe bei hohen Geschwindigkeiten durch neue Drehgestelle und verbesserte Arbeitsbedingungen für den Lokführer. Hierzu wurde vom Bundesbahn-Zentralamt in München und dem Hersteller Krauss-Maffei der DB-Einheitsführerstand entwickelt, der nach neuesten ergonomischen Erkenntnissen gestaltet wurde und bis heute bei den meisten Neubau-Lokomotiven und Steuerwagen zum Einsatz kommt. Die Konstruktion der Baureihe 111 lehnte sich im wesentlich an die der Baureihe 110 an, wurde jedoch in Teilen entscheidend verbessert bzw. erweitert. Im mechanischen Teil ist dabei insbesondere auf die neuartigen Drehgestelle zu verweisen, die Radsätze werden hierin über Lemniskatenlenker geführt. Für die Abstützung des Lokkastens kommen Flexicoilfedern zum Einsatz. Im elektrischen Teil der Baureihe 111 wurden die Fahrmotoren WB 372 der Baureihen 110 und 140 und deren Transformator weiterverwendet. Nachdem die Antriebskräfte ursprünglich über einen Gummiring-Kardanantrieb ähnlich dem der Baureihe 103 übertragen werden sollten, blieb man nach Versuchen mit der dazu umgebauten 110 466 beim bewährten Gummiringfederantrieb der Baureihe 110, da der Antrieb der Baureihe 103 erst jenseits von 160 km/h wesentliche Vorteile hatte. Auf dem Dach waren die neuen Einholm-Stromabnehmer Bauart SBS 65 vorgesehen, welche jedoch bei den Maschinen der ersten bis dritten Serie (111 001–146) nur zum Teil verwendet wurden und kurz darauf wieder abgebaut und gegen Scherenstromabnehmer der Bauart DBS 54 ausgetauscht wurden, da die Einholmstromabnehmer für die Baureihe 103 benötigt wurden. Deshalb fahren Loks der ersten Serien teilweise bis heute mit Scheren-Stromabnehmern DBS 54a. Ab 111 147 wurde dann ausnahmslos der SBS 65 verwendet, ab der fünften Bauserie (ab 111 179) dessen Weiterentwicklung SBS 81. Die Platzierung des Trafos aufrecht in der Mitte des Maschinenraums wurde beibehalten, die Aufteilung des Maschinenraums jedoch so modifiziert, dass es vor und hinter dem Transformator nur einen mittigen Maschinenraumgang gibt. Die Schaltung der Fahrmotoren erfolgt in bewährter Manier hochspannungsseitig mittels elektromotorisch betriebenen Schaltwerks in 28 Fahrstufen über Thyristor-Lastschalter. Die Motoren können als elektrische Bremse genutzt werden, sie arbeiten dann jeder auf einen eigenen Bremswiderstand. Bremsleistung und Bremskraft konnten im Vergleich zur Baureihe 110 gesteigert werden. Die entstehende Wärme wird über Dachlüfter abgeführt, welche nun vom Bremsstrom angetrieben werden. Geregelt wird die Bremse über einen Hallgenerator, wie er bereits bei der letzten 110er-Serie zum Einsatz kam. Neben der elektrischen Bremse sind auch eine mehrlösige Druckluftbremse, eine pneumatische, direkt wirkende Zusatzbremse sowie je Drehgestell eine Spindelhandbremse vorhanden. Bei Betriebsbremsungen werden über das Führerbremsventil die indirekte und über den gekuppelt mitgeführten Bremssteller die elektrische Bremse angesteuert, mit deren Wirksamkeit die indirekte Druckluftbremse der Lok deaktiviert wird. Lediglich bei Schnellbremsungen wirken sowohl Druckluft- wie auch die elektrische Bremse. Fällt die Elektrische Bremse aus, steht sofort in vollem Umfang die indirekte Druckluftbremse zur Verfügung. Gegenwärtig wird bei den 111ern ein elektronischer Gleitschutz nachgerüstet, welcher sowohl auf die Druckluft- wie auch die Elektrische Bremse wirkt, nachdem die 111 in den Herbstmonaten stets zur Flachstellenbildung neigte. Von den Loks der Baureihe 111 wurden zwischen 1974 bis 1984 insgesamt 227 Stück von verschiedenen Herstellern (AEG, BBC, Henschel, Krauss-Maffei, Krupp, Siemens) gebaut, ca. 60 Stück (Stand 2026) sind noch im Bestand der DB. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: Bo'Bo' Länge über Puffer: 16.750 mm Höhe: 4.489 mm Breite: 3.130 mm Drehzapfenabstand: 7.900 mm Achsabstand im Drehgestell: 3.400 mm Dienstgewicht: 83,0 t Stundenleistung: 4×925 kW = 3.700 kW Dauerleistung: 4×905 kW = 3.620 kW Dienstgewicht: 83 t Anfahrzugkraft: 274 kN Dauerleistung der elektrischen Bremse: 3.600 kW Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
Armin Schwarz

Die 111 049-3 (91 80 6111 049-3 D-GfF) der GfF - Gesellschaft für Fahrzeugtechnik mbH (Crailsheim) fährt am 02 Juli 2026 mit einem Leerzug, bestehend aus zwei ex InterRegio-Wagen der 2. Klasse mit Mehrzweckabtei (Gattung Bimdz), durch den Bahnhof Kirchen/Sieg in Richtung Köln. Nochmals einen lieben Gruß an den freundlichen Lokführer zurück. 

Die Lok wurde 1975 von Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 31895 gebaut und an die Deutsche Bundesbahn geliefert. In der Lackierung gelb/weiß (wie hier) fuhr die Lok 1990 und 1991 als Lufthansa-Airport-Express die LHA-Verbindung Stuttgart–Frankfurt Flughafen. Ich finde diese Farbgestaltung steht der Lok sehr gut.  

Technik und Geschichte:
Die DB Baureihe 111 war die Nachfolgerin der Schnellzuglok-Baureihe 110. Weil nach Ende der 110er-Produktion noch immer Bedarf an weiteren schnellfahrenden E-Loks bestand, wurde Anfang der 1970er Jahre von der damaligen Deutschen Bundesbahn entschieden, auf Basis bewährter Teile der Baureihe 110 die Nachfolgereihe 111 zu entwickeln. Besonderes Augenmerk legte man dabei auf die Verbesserung der Laufruhe bei hohen Geschwindigkeiten durch neue Drehgestelle und verbesserte Arbeitsbedingungen für den Lokführer. Hierzu wurde vom Bundesbahn-Zentralamt in München und dem Hersteller Krauss-Maffei der DB-Einheitsführerstand entwickelt, der nach neuesten ergonomischen Erkenntnissen gestaltet wurde und bis heute bei den meisten Neubau-Lokomotiven und Steuerwagen zum Einsatz kommt.

Die Konstruktion der Baureihe 111 lehnte sich im wesentlich an die der Baureihe 110 an, wurde jedoch in Teilen entscheidend verbessert bzw. erweitert. Im mechanischen Teil ist dabei insbesondere auf die neuartigen Drehgestelle zu verweisen, die Radsätze werden hierin über Lemniskatenlenker geführt. Für die Abstützung des Lokkastens kommen Flexicoilfedern zum Einsatz. Im elektrischen Teil der Baureihe 111 wurden die Fahrmotoren WB 372 der Baureihen 110 und 140 und deren Transformator weiterverwendet. Nachdem die Antriebskräfte ursprünglich über einen Gummiring-Kardanantrieb ähnlich dem der Baureihe 103 übertragen werden sollten, blieb man nach Versuchen mit der dazu umgebauten 110 466 beim bewährten Gummiringfederantrieb der Baureihe 110, da der Antrieb der Baureihe 103 erst jenseits von 160 km/h wesentliche Vorteile hatte. Auf dem Dach waren die neuen Einholm-Stromabnehmer Bauart SBS 65 vorgesehen, welche jedoch bei den Maschinen der ersten bis dritten Serie (111 001–146) nur zum Teil verwendet wurden und kurz darauf wieder abgebaut und gegen Scherenstromabnehmer der Bauart DBS 54 ausgetauscht wurden, da die Einholmstromabnehmer für die Baureihe 103 benötigt wurden. Deshalb fahren Loks der ersten Serien teilweise bis heute mit Scheren-Stromabnehmern DBS 54a. Ab 111 147 wurde dann ausnahmslos der SBS 65 verwendet, ab der fünften Bauserie (ab 111 179) dessen Weiterentwicklung SBS 81. 

Die Platzierung des Trafos aufrecht in der Mitte des Maschinenraums wurde beibehalten, die Aufteilung des Maschinenraums jedoch so modifiziert, dass es vor und hinter dem Transformator nur einen mittigen Maschinenraumgang gibt. Die Schaltung der Fahrmotoren erfolgt in bewährter Manier hochspannungsseitig mittels elektromotorisch betriebenen Schaltwerks in 28 Fahrstufen über Thyristor-Lastschalter. Die Motoren können als elektrische Bremse genutzt werden, sie arbeiten dann jeder auf einen eigenen Bremswiderstand. Bremsleistung und Bremskraft konnten im Vergleich zur Baureihe 110 gesteigert werden. Die entstehende Wärme wird über Dachlüfter abgeführt, welche nun vom Bremsstrom angetrieben werden. Geregelt wird die Bremse über einen Hallgenerator, wie er bereits bei der letzten 110er-Serie zum Einsatz kam. Neben der elektrischen Bremse sind auch eine mehrlösige Druckluftbremse, eine pneumatische, direkt wirkende Zusatzbremse sowie je Drehgestell eine Spindelhandbremse vorhanden. Bei Betriebsbremsungen werden über das Führerbremsventil die indirekte und über den gekuppelt mitgeführten Bremssteller die elektrische Bremse angesteuert, mit deren Wirksamkeit die indirekte Druckluftbremse der Lok deaktiviert wird. Lediglich bei Schnellbremsungen wirken sowohl Druckluft- wie auch die elektrische Bremse. Fällt die Elektrische Bremse aus, steht sofort in vollem Umfang die indirekte Druckluftbremse zur Verfügung. Gegenwärtig wird bei den 111ern ein elektronischer Gleitschutz nachgerüstet, welcher sowohl auf die Druckluft- wie auch die Elektrische Bremse wirkt, nachdem die 111 in den Herbstmonaten stets zur Flachstellenbildung neigte.

Von den Loks der Baureihe 111 wurden zwischen 1974 bis 1984 insgesamt 227 Stück von verschiedenen Herstellern (AEG, BBC, Henschel, Krauss-Maffei, Krupp, Siemens) gebaut, ca. 60 Stück (Stand 2026) sind noch im Bestand der DB. 

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: Bo'Bo'
Länge über Puffer: 16.750 mm
Höhe: 4.489 mm
Breite: 3.130 mm
Drehzapfenabstand: 7.900 mm
Achsabstand im Drehgestell: 3.400 mm
Dienstgewicht:  83,0 t
Stundenleistung: 4×925 kW = 3.700 kW
Dauerleistung:  4×905 kW = 3.620 kW
Dienstgewicht: 83 t 
Anfahrzugkraft: 274 kN
Dauerleistung der elektrischen Bremse: 3.600 kW
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
Die 111 049-3 (91 80 6111 049-3 D-GfF) der GfF - Gesellschaft für Fahrzeugtechnik mbH (Crailsheim) fährt am 02 Juli 2026 mit einem Leerzug, bestehend aus zwei ex InterRegio-Wagen der 2. Klasse mit Mehrzweckabtei (Gattung Bimdz), durch den Bahnhof Kirchen/Sieg in Richtung Köln. Nochmals einen lieben Gruß an den freundlichen Lokführer zurück. Die Lok wurde 1975 von Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 31895 gebaut und an die Deutsche Bundesbahn geliefert. In der Lackierung gelb/weiß (wie hier) fuhr die Lok 1990 und 1991 als Lufthansa-Airport-Express die LHA-Verbindung Stuttgart–Frankfurt Flughafen. Ich finde diese Farbgestaltung steht der Lok sehr gut. Technik und Geschichte: Die DB Baureihe 111 war die Nachfolgerin der Schnellzuglok-Baureihe 110. Weil nach Ende der 110er-Produktion noch immer Bedarf an weiteren schnellfahrenden E-Loks bestand, wurde Anfang der 1970er Jahre von der damaligen Deutschen Bundesbahn entschieden, auf Basis bewährter Teile der Baureihe 110 die Nachfolgereihe 111 zu entwickeln. Besonderes Augenmerk legte man dabei auf die Verbesserung der Laufruhe bei hohen Geschwindigkeiten durch neue Drehgestelle und verbesserte Arbeitsbedingungen für den Lokführer. Hierzu wurde vom Bundesbahn-Zentralamt in München und dem Hersteller Krauss-Maffei der DB-Einheitsführerstand entwickelt, der nach neuesten ergonomischen Erkenntnissen gestaltet wurde und bis heute bei den meisten Neubau-Lokomotiven und Steuerwagen zum Einsatz kommt. Die Konstruktion der Baureihe 111 lehnte sich im wesentlich an die der Baureihe 110 an, wurde jedoch in Teilen entscheidend verbessert bzw. erweitert. Im mechanischen Teil ist dabei insbesondere auf die neuartigen Drehgestelle zu verweisen, die Radsätze werden hierin über Lemniskatenlenker geführt. Für die Abstützung des Lokkastens kommen Flexicoilfedern zum Einsatz. Im elektrischen Teil der Baureihe 111 wurden die Fahrmotoren WB 372 der Baureihen 110 und 140 und deren Transformator weiterverwendet. Nachdem die Antriebskräfte ursprünglich über einen Gummiring-Kardanantrieb ähnlich dem der Baureihe 103 übertragen werden sollten, blieb man nach Versuchen mit der dazu umgebauten 110 466 beim bewährten Gummiringfederantrieb der Baureihe 110, da der Antrieb der Baureihe 103 erst jenseits von 160 km/h wesentliche Vorteile hatte. Auf dem Dach waren die neuen Einholm-Stromabnehmer Bauart SBS 65 vorgesehen, welche jedoch bei den Maschinen der ersten bis dritten Serie (111 001–146) nur zum Teil verwendet wurden und kurz darauf wieder abgebaut und gegen Scherenstromabnehmer der Bauart DBS 54 ausgetauscht wurden, da die Einholmstromabnehmer für die Baureihe 103 benötigt wurden. Deshalb fahren Loks der ersten Serien teilweise bis heute mit Scheren-Stromabnehmern DBS 54a. Ab 111 147 wurde dann ausnahmslos der SBS 65 verwendet, ab der fünften Bauserie (ab 111 179) dessen Weiterentwicklung SBS 81. Die Platzierung des Trafos aufrecht in der Mitte des Maschinenraums wurde beibehalten, die Aufteilung des Maschinenraums jedoch so modifiziert, dass es vor und hinter dem Transformator nur einen mittigen Maschinenraumgang gibt. Die Schaltung der Fahrmotoren erfolgt in bewährter Manier hochspannungsseitig mittels elektromotorisch betriebenen Schaltwerks in 28 Fahrstufen über Thyristor-Lastschalter. Die Motoren können als elektrische Bremse genutzt werden, sie arbeiten dann jeder auf einen eigenen Bremswiderstand. Bremsleistung und Bremskraft konnten im Vergleich zur Baureihe 110 gesteigert werden. Die entstehende Wärme wird über Dachlüfter abgeführt, welche nun vom Bremsstrom angetrieben werden. Geregelt wird die Bremse über einen Hallgenerator, wie er bereits bei der letzten 110er-Serie zum Einsatz kam. Neben der elektrischen Bremse sind auch eine mehrlösige Druckluftbremse, eine pneumatische, direkt wirkende Zusatzbremse sowie je Drehgestell eine Spindelhandbremse vorhanden. Bei Betriebsbremsungen werden über das Führerbremsventil die indirekte und über den gekuppelt mitgeführten Bremssteller die elektrische Bremse angesteuert, mit deren Wirksamkeit die indirekte Druckluftbremse der Lok deaktiviert wird. Lediglich bei Schnellbremsungen wirken sowohl Druckluft- wie auch die elektrische Bremse. Fällt die Elektrische Bremse aus, steht sofort in vollem Umfang die indirekte Druckluftbremse zur Verfügung. Gegenwärtig wird bei den 111ern ein elektronischer Gleitschutz nachgerüstet, welcher sowohl auf die Druckluft- wie auch die Elektrische Bremse wirkt, nachdem die 111 in den Herbstmonaten stets zur Flachstellenbildung neigte. Von den Loks der Baureihe 111 wurden zwischen 1974 bis 1984 insgesamt 227 Stück von verschiedenen Herstellern (AEG, BBC, Henschel, Krauss-Maffei, Krupp, Siemens) gebaut, ca. 60 Stück (Stand 2026) sind noch im Bestand der DB. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: Bo'Bo' Länge über Puffer: 16.750 mm Höhe: 4.489 mm Breite: 3.130 mm Drehzapfenabstand: 7.900 mm Achsabstand im Drehgestell: 3.400 mm Dienstgewicht: 83,0 t Stundenleistung: 4×925 kW = 3.700 kW Dauerleistung: 4×905 kW = 3.620 kW Dienstgewicht: 83 t Anfahrzugkraft: 274 kN Dauerleistung der elektrischen Bremse: 3.600 kW Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
Armin Schwarz






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